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Hauptmerkmale
Produktnummer: 390943
Wie rüstet man ein icon auf? Setzen Sie auf Analog! Die einzigartige Dual-Stage-Gain-circuit des Originals wurde vollständig neu aufgebaut — mit unabhängigen, rein analogen components. Das bedeutet deutlich weniger Rauschen und mehr Klarheit, ohne dabei seinen signature-Mittencharakter zu verlieren. Wenn Sie Ultra-High-Gain spielen, heißt das: Dieses Pedal ergänzt Ihren Sound, ohne unerwünschtes Rauschen.
Die größte Neuerung ist der neue „Custom" mode, der einen deutlich erweiterten Frequenzbereich bietet, das Low-End strafft und für mehr dynamische Ansprache sorgt. Außerdem wurde der Equalizer von 2 auf einen Drei-Band-Equalizer erweitert — für noch mehr Kontrolle über Ihren Ton. Zusammen mit dem neuen Premium-Buffer für einen noch leiseren Betrieb, wenn das Pedal nicht genutzt wird, verleiht das einem der aggressivsten Distortion-Pedale, die je entwickelt wurden, einen zusätzlichen Glanz.Das Boss MT-2 Metal Zone ist eines der komplexesten Dirt-Pedale überhaupt und besitzt vermutlich die ausgefeilteste (und am wenigsten verstandene) Tone-Control-circuit aller massenproduzierten Pedale. Einfach gesagt haben Sie hier den Input-Buffer, die Pre-Distortion-Tone-Shaping-circuit, die Gain-Stufe und Clipping-Dioden, die Post-Distortion-Tone-Shaping-circuit, die High- und Low-Tone-Regler sowie den sweepbaren Mid-Tone-Regler.
Das Pre-Distortion-Tone-Shaping erzeugt einen deutlich hörbaren „Mid-Hump". Wenn Sie ein Wah-Pedal vor ein Distortion-Pedal schalten, werden Sie feststellen, dass Sie den Distortion-Sound durch das Bewegen des Wahs verändern können. Genau das passiert hier: In der Frequenz-Ansprache wird ein peak erzeugt, um die Mitten anzuheben und den Distortion-Sound zu formen. Als Nächstes folgt im Grunde eine zweistufige Clipping-circuit. Bei minimalem Gain ist gerade genug Signal vorhanden, damit die Dioden leiten — so entsteht ein leichter Crunch. Steigt der Gain auf x8 oder mehr, beginnt auch der Op-Amp zu clippen, und der angehobene Output wird von den Dioden hart beschnitten. Dieser Gain-Regler geht also nicht nur bis 11, sondern bis hoch auf 252! Dann bleibt nur noch ein absurd stark geclipptes Signal übrig. Nach den Dioden haben wir unsere rohe Distortion — mit so viel Gain und Crunch, wie man nur wollen kann. Danach kommt ein Filter mit sanfter Lowpass-Anschlagdynamik, der etwas Höhenanteil entfernt. Das Post-Distortion-Tone-Shaping ist eine ausgefeiltere Version der Pre-Distortion-Tone-Shaping-circuit und besitzt zwei Gyratoren — und damit zwei Peaks in der Frequenz-Ansprache. Der sweepbare Mid-Regler ist im Kern ein semiparametrischer Equalizer und ermöglicht eine Absenkung oder Anhebung um 15 dB. Während bei vielen anderen Distortion- oder overdrive-Pedalen der gewählte Op-Amp oder die Clipping-Dioden einen großen Einfluss auf den ausgegebenen Sound haben, dreht sich beim MT-2 wirklich alles um den Frequenzbereich. In jeder Stufe stark geformt, bestimmen diese Frequenzverläufe den Sound des Pedals weit mehr, als es die Bauteilwahl je könnte. Der anfängliche Mid-Hump vor der Distortion, das High-Gain-Doppel-Clipping und anschließend die Mittenabsenkung danach geben dem Pedal seinen signature-Sound. Kombiniert mit dem hohen Maß an Klangkontrolle durch den leistungsstarken Equalizer ergibt das ein erfolgreiches Pedal — Sie müssen nur wissen, wie man es einsetzt.